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Beiträge, Fotos und Rundbriefe aus über zwei Jahrzehnten Arbeit. Das Archiv wird schrittweise aus vorhandenen Rundbriefen und Magazinen erschlossen — als markiert wird, was noch belegt werden muss.
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Ausgewählte Stationen unserer Arbeit, dokumentiert in Fotos und Drucksachen aus dem Vereinsarchiv.
Unsere Ausstellung „Hungern nach Gerechtigkeit — Münster in der einen Welt" in der Bürgerhalle des Rathauses. Eröffnet wurde sie von der philippinischen Gruppe ALAP mit Musik und Tanz.
Zum 1200-jährigen Stadtjubiläum feierten wir am Pfingstmontag, 31. Mai 1993, das „Fest der Nationen" auf dem Domplatz — mit multikulturellem Gottesdienst im St.-Paulus-Dom, Cityfest und Begegnung zwischen Münsteranern und Gästen aus aller Welt.
Anlässlich des Weltsozialgipfels im März 1995 luden wir zur Ausstellung „Auf dem Weg zur einen Welt — Afrikanische Kunst in Münster" und zum Afrikatag mit multikulturell-ökumenischem Gottesdienst in St. Lamberti ein.
Im Mai 1998 machte der weltweite „Global March against Child Labour" auf seinem Weg zur ILO-Konferenz in Genf in Münster Station. Unter dem Motto „Ausbildung statt Ausbeutung" zogen Kinder und Jugendliche aus vielen Ländern gemeinsam mit Münsteraner Schulen durch die Stadt.
Wir empfingen den Marsch gemeinsam mit der „Aktion Daumen" des Schillergymnasiums, das sich gegen illegale, ausbeuterische Kinderarbeit engagierte. Der Global March trug wesentlich dazu bei, dass die ILO 1999 das Übereinkommen 182 gegen die schlimmsten Formen der Kinderarbeit verabschiedete — ein bleibendes Ergebnis dieser weltweiten Bewegung.
In der Bürgerhalle zeigten wir die internationale Ausstellung „Friedenszeichen". Aus vielen Händen und Flaggen entstand ein gemeinsames Bild für den Frieden.
Für einen Schuldenerlass der ärmsten Länder engagierten wir uns in der Kampagne Erlassjahr 2000 — mit Informationsstand in der Stadt und einer Podiumsdiskussion. „Entwicklung braucht Entschuldung."
Beim ökumenischen Fest „Ökumene 2000" feierten die Kirchen einen gemeinsamen Gottesdienst unter freiem Himmel — ein sichtbares Zeichen für das Miteinander der Konfessionen.
Über viele Jahre haben wir die großformatigen Fastentücher aus Lateinamerika, Afrika und Asien ausgestellt. Sie erzählen von Frieden, Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung — gemalt aus der Perspektive des globalen Südens.
Abbildungen: Misereor-Hungertücher, fotografiert bei unseren Ausstellungen. © MISEREOR.
Berichte aus Münsterscher Zeitung, Westfälischen Nachrichten und Kirche+Leben über unsere Arbeit. Klicken Sie auf einen Titel, um den Original-Artikel als PDF zu öffnen.
Impressionen von unserem Jubiläumsfest: Begegnung, Gespräch und die Menschen, die den Zusammenschluss über drei Jahrzehnte getragen haben.